Hundekekse mit Möhren

gesunde Hundekekse mit Möhren angerichtet einzelne auf Tisch und Rest in weißer Schüssel

Das Backen von Hundekeksen ist ein guter Anfang, um sich mit der Ernährung deines Hundes zu beschäftigen und sich an die Möglichkeiten des Selbermachens heranzutasten. Du merkst schon nach den ersten Versuchen, dass es gar nicht schwer ist und dein Hund wird von den neuen, selbst gemachten Leckerlis garantiert begeistert sein.
In meinem Rezept Hundekekse mit Möhren ist einfach und ihr braucht nicht sehr viele Zutaten und alle davon sind gesund für deinen Liebling.

Hundekekse mit Möhren – ein Rezept zum Nachbacken

Aber was sind die Vorteile des Selberbackens der Hundeleckerlies und gibt es auch Nachteile?

Hundekekse selber zu backen, hat vor allem einen entscheidenden Vorteil und der ist, ihr wisst was drin steckt. Hier kommen keine Farb- und Konservierungsstoffe und Zucker zum Einsatz, wie ihr sie meist in den industriell hergestellten Hundekeksen findet. In den selbst gemachten Leckerlies befinden sich nur Zutaten, die dein Hund braucht und die darüber hinaus auch noch gesund sind. Du bestimmst selbst, aus welchen Zutaten die Hundekekse für Ihren Liebling bestehen sollen. Schließlich wissen Sie selbst auch am besten, was Ihrem Hund schmeckt und welche Nahrungsmittel er gut verträgt. Bei meinen Rezept Hundekekse mit Möhren sparst du auch noch Geld, denn die Kosten für die Zutaten sind in der Regel sehr gering. Meist hast du sie wahrscheinlich ohnehin vorrätig zu Hause.

Der einzige Nachteil der mir einfällt ist die Haltbarkeit. Denn sie sind meist ca 2 bis 4 Wochen haltbar, kommt immer darauf an, was man für Zutaten verwendet. Ich backe daher meist immer geringe Mengen.

einzelne Hundekekse mit Möhren in Knochen- und Tatzenform

Was brauche ich zum Backen von Hundekeksen mit Möhren?

Du kennst deinen Hund und weißt was er gerne mag, dann weißt du auch, was du für Zutaten verwendest. Und auch für die Verarbeitung der Zutaten und das Backen selbst, brauchen Sie keine besonderen Hilfsmittel. Einen Zerkleinerer oder einen Pürierstab hat bestimmt jeder zu Hause und dann benutze ich meist nur noch eine Gabel und die Hände. Natürlich kannst du auch eine Küchenmaschine verwenden.

Für das Backen meines Hundekekse Rezept braucht ihr dann nur noch ein Backblech und einen Backofen mit Umluftfunktion. Ich verwende meist die Silikon-Backmatten, die sich hervorragend für Hundekekse eignen, denn der Teig, der doch sehr klebrig ist, lässt sich einfach besser darin einfüllen. Und du sparst Zeit mit den Ausstechen der Plätzchen oder das Formen per Hand.

Hundekekse mit Möhren

Hundeleckerlies richtig lagern und aufbewahren!

Ganz wichtig ist, dass ihr die Hundekekse nach dem Backen gut trocknen lasst. Denn je trockener die Leckerlis, desto länger haltbar sind sie. Da wir beim Selberbacken keine Konservierungsstoffe benutzen, besteht bei selbst gemachten Hundekeksen natürlich die Gefahr, das sie anfangen zu schimmeln. Ich lasse meine Hundekekse nach dem Backen noch etwas im Ofen, wenn sie etwas abkühlt sind, trockne ich sie nochmals bei 100 Grad Umluft ca 30 min. Dann werden sie schön knusprig.

Hier einige Tipps von mir zur Aufbewahrung für meine Hundekekse!

Mit diesen Tipps kannst du die selbst gebackenen Hundeplätzchen problemlos ein paar Wochen halten:

  • Hundekekse nach dem Backen noch weiter im Ofen nachtrocknen lassen, dabei die Ofentür ein wenig öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Wenn sie ein wenig abgekühlt sind, nochmals bei ca. 100 Grad Umluft nachtrocknen lassen.
  • Bei der Lagerung der Kekse solltet ihr ebenfalls auf Trockenheit achten. Plastikbehälter oder Plastiktüten sind daher nicht gut geeignet. Empfehlen kann ich euch Keksdosen aus Blech oder kleine Stoffsäckchen.

Sind deine Leckerlies gut getrocknet und sind entsprechend gelagert, dann halten sie sich problemlos mehrere Wochen. Zu beachten ist jedoch, dass Hundekekse mit Fleisch eine etwas kürzere Haltbarkeit haben. Sie sollten deshalb am besten innerhalb von fünf Tagen verfüttert werden. Sie sollten auch im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Hast du größere Mengen gebacken, dann kannst du die selbst gemachten Hunde-Leckerlis einfach portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen. Tiefgefroren können Sie die Kekse mehrere Monate aufbewahren.

Welche Zutaten solltest du nicht für deine Leckerlis verwenden

Auf bestimmte Zutaten solltest du unbedingt verzichten, denn diese können deinem vierbeinigen Liebling schaden. Ich habe mal einige Lebensmittel zusammengestellt, die du auf keinem Fall verwenden solltest:

  • Zwiebeln
  • Zucker
  • Kakao
  • Sckokolade
  • Rosinen
  • Gewürze & künstliche Aromen
  • Nüsse
  • Backpulver
  • Birkenzucker (Xylit)

Welche Zutaten eignen sich für Hundekekse?

Bei selbstgemachten Hundeplätzchen entscheidest du, welche Zutaten du verarbeiten möchtest, denn hier sind deiner Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Aber was darf ich verwenden? Welches Mehl, welches Öl und welches Gemüse darf ich nehmen? Ich selbst verwende sehr gerne Buchweizenmehl oder mahle aus Haferflocken oder Reisflocken mein Mehl selbt. Reagiert dein Hund zum Beispiel auf Gluten, solltest du auf Alternativen zurückgreifen. Das sind zum Beispiel Reismehl oder Maismehl.


Fleisch oder Fisch kannst du ebenfalls bei deinen Keksen verwenden. Bei Gemüse verwende ich meist Möhren und bei Obst Bananen oder auch mal ein Apfel. Mein Vierbeiner mag am liebsten wenn ich Quark oder Johurt (Naturjoghurt) zusätzlich im Keksteig mit verarbeite.
Beim Öl greife ich zu Kokosöl. Aber auch Leinöl, Sonnenblumenöl oder auch Rapsöl kannst du verwenden.

Einige Zutaten, die du in deinen Hundekeksen verweden kannst:

  • Fisch, z. B. Thunfisch
  • Quark, Naturjoghurt
  • Rindfleisch
  • Geflügel
  • Haferflocken
  • Möhren
  • Bananen
  • Eier (ich nehme aber nur das Eigelb)
  • Vollkornmehl
  • Buchweizenmehl
  • Reismehl

Hundeplätzchen mit Möhren- wenn du deinem Vierbeiner etwas Gutes tun möchtest!

Wer seinem Liebling auf vier Pfoten also gerne etwas Gutes tun möchte, mit Zutaten, die du bestimmst und dir deinem Vierbeiner auch bekommt, dann backt die Hundekekse selbst. Verzichtet auf Fertigprodukte und backt aus nur wenigen Zutaten ohne großen Zeitaufwand die Leckerlis selbst. Die meisten Rezepte gehen super schnell und sind leicht nachzubacken. Außerdem benötigen Sie für selbstgebackene Hundekekse gewöhnliche Zutaten wie beim normalen Backen von Kuchen, Torten oder anderem Gebäck. Du bereitest deinem Vierbeiner eine gesunde Freunde.
Selbstgebackenes ist auch meist billiger, als gekaufte Leckerlis. Ihr kennt am besten den Geschmack eures Hundes und könnt so die Hundeplätzchen dementsprechend anpassen und das eine oder andere in den Keksen einbauen. Gerade bei Hunden, die unter einer Allergie leiden oder Gluten- oder Laktoseunverträglichkeiten haben, sollten die Leckerlis selbst backen. Habt ihr einmal gebacken und eurer Hundefreund hat sie für gut befunden, kann Ihr Liebling bestimmt nicht mehr die Pfoten von seinen neuen Lieblings-Keksen lassen. Ihr müsst dann darauf achten, dass ihr sie vor stipizenden Mäulern sicher sind!

Hundekekse – liebt dein Hundefreund zu jeder Jahrezeit

Hundekekse kannst du zu jeder Jahreszeit backen und brauchst nicht erst auf Weihnachten warten. Mein Vierbeiner bekommt jedoch zu Weihnachten immer einen extra großen Keks.
Du kannst die Leckerlis als kleinen Snack für zwischendurch oder auch als Belohnung beim Training nutzen. Bei den Hundeplätzchen kannst du zwar auch ein paar mehr geben, aber trotzdem du die Futterration für den ganzen Tag bedenken und eventuell etwas weniger vom Hauptfutter geben, aber nur wenn deutlich mehr Hundekekse deinem vierbeinigen Freund geben möchtest.
Bisher findet ihr noch ein weiteres Rezept auf meinem Blog, aber es werden mit Sicherheit noch weitere hinzukommen, da ich Freunde am Backen von Hundekeksen habe. Also seid gespannt auf weitere Rezeptideen!

Hier noch einige Tipps:

1. Wenn dir der Teig zu feucht ist, nehme einfach mehr Haferflocken hinzu.
2. Hundekekse im Ofen auskühlen und über Nacht durchtrocknen lassen.
3. Länge der Haltbarkeit selbstgemachter Hundekekse hängt von der Lagerung, der Form und den verwendeten Zutaten ab. Fleischhaltige sind nicht so lange haltbar. Je dünner die Plätzchen sind, desto länger ist ihre Haltbarkeit!
4. Achte auf die Zutaten und verwende keine, die für deinen Vierbeiner schädlich sind wie z.B. Schokolade auch Kakaopulver und Rosinen. Auch auf Gewürze und auf Backpulver solltest du verzichten.
5. Ein kleiner Anteil an Getreide in den Hundekeksen ist in der Regel für deinen Vierbeiner nicht kritisch. Bei großen Mengen hat der Darm deines Hundes allerdings Probleme, diese zu verdauen. Ist dein vierbeiniger Freund allergisch auf Gluten, kann dein Hund ernsthafte Verdauungsprobleme bekommen. Um das zu vermeiden, backst du am besten getreidefreie Hundekekekse mit z.b. Reismehl oder Maismehl.
6. Verpacke die Hundeleckerlis in Keksdosen aus Blech oder in Stoffsäckchen, sodass keine Feuchtigkeit im Inneren entstehen kann. Das Behältnis sollte demnach nicht luftdicht sein wie dass bei Behältnisse aus Plastik meist der Fall ist.

Fazit

Einfach loslegen ohne groß nachzudenken. So mache ich es. Ich schaue erstmal nach, was habe ich noch im Kühlschrank. Haferflocken, Banane, Magerquark oder Möhren habe ich immer im Hause, seitdem ich Hundekekse selbst backe. Dann stelle ich mir was zusammen und los geht´s. Aber achte darauf, was dein Hund am liebsten frisst und dann nimmst du diese Zutaten und backst ein passendes Hundekeks- Rezept.

Deiner Fantasie ist beim Backen kaum Grenzen gesetzt. Wenn du erst einmal einige Rezepte, meist schon nach dem zweiten Mal, ausprobiert habt, bekommt ihr schnell das Gefühl, aus welchen Zutaten ihre die leckeren Hundeplätzchen backt und wie ihr mit den Zutaten umgeht und sie variiert. Probiert doch meine Rezepte aus und tauscht die eine oder andere Zutat einfach mal aus – so dass garantiert für jeden Hund und jedes Herrchen der passende Hundekeks herauskommt.

Weitere Rezepte für eure Vierbeiner findet ihr hier:
Hundeplätzchen mit Leberwurst
Gesunde Hundeplätzchen

Hundekekse mit Möhren

Hundekekse mit Möhren

Simone
gesunde Leckerlies für deinen Vierbeiner – Rezept mit Möhren, Banane und Quark.
4.34 from 6 votes
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde

Zutaten
  

  • 1 reife Banane
  • 140 g Möhren
  • 150 g Magerquark
  • 2 Eigelb
  • 1 TL Kokosöl (kann man weglassen)
  • 100 g Reisflocken
  • 150 g Haferflocken

Anleitungen
 

  • Banane klein schneiden, Möhren waschen und ebenfalls klein schneiden. Alles zusammen mit Quark, Eigelb und Kokosöl pürieren. Reisflocken und 50 g Haferflocken mahlen und zur Quarkmasse geben.
    100 g Haferflocken (ungemahlen) auch hinzufügen und alles gründlich verkneten.
    Zugedeckt 30 min ruhen lassen.
    1 reife Banane, 140 g Möhren, 150 g Magerquark, 2 Eigelb, 1 TL Kokosöl (kann man weglassen), 100 g Reisflocken, 150 g Haferflocken
  • Backofen auf 200 Grad Umluft vorheiten.
    Entweder kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit Hilfe von Frischhaltefolie und einem Glas etwas flach drücken. Oder Silikonformen mit dem Teig befüllen. Dabei Finger etwas befeuchten.
    Ca 25 min backen, im halb geöffneten Backofen abkühlen lassen.
    Ich gebe die Leckerlies nach dem Abkühlen nochmal weitere 20 bis 30 min in den Backofen (100 Grad Umluft). Dann werden sie richtig knusprig.

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13 Kommentare

  1. 5 Sterne
    Ich habe das Rezept heute ausprobiert. Es hat super geklappt und schmeckt meinem Liebling. Habe eine Backmatte mit kleinen Knochen genommen – alles super. Kann mich einigen vorherigen Kommentierenden also nicht anschließen. Vielen Dank!

    1. Danke für dein liebes Feedback. Freut mich, dass sie gut bei deiner Fellnase ankommen. Meine frisst sie auch gerne.

  2. 5 Sterne
    Leider muss ich sagen das es bei uns in den Backmatten überhaupt nicht geklappt hat, dafür sind sie viel zu fest.
    Wir haben dann noch Flüssigkeit dazu gegeben, so konnte mann den Teig zwar in die Matten streichen, aber raus kommen sie nicht von selber.
    Für Große Backmatten Motive mag es klappen, aber für alles andere nicht.

    1. Was für Backmatten nimmst du? Ich nehme auch Silikonbackmatten mit kleinen Motiven. Bei mir und auch bei meinen Freunden hat es sehr gut geklappt.

  3. 5 Sterne
    Super Rezept, ich hatte für die Backmatte einen Teigschaber genommen. Damit lässt sich die Masse gut reindrücken. Ist ein wenig fummelig und hat auch kleine Ränder, aber unser Hund liebt sie.

    1. Ich glaube deinem vierbeinigen Liebling ist es egal, wie sie aussehen. Hauptsache sie schmecken 🙂

  4. 1 Stern
    Hallo. Der Teig klebt super und lässt sich quasi nicht verarbeiten. Er ist nicht geeignet für Backmatten. Ausrollen geht auch nicht. Er ist lecker, ab so nicht zu gebrauchen. Wir haben den Versuch abgebrochen. Schade.

    1. Schade, dass du vom Rezept nicht begeistert warst. Ein kleiner Tipp: Falls der Teig sehr klebt, die Finger etwas anfeuchten, dann klappt es auch beim Verteilen in der Backmatte.

    2. 5 Sterne
      Super Hunde-Leckerli !! Ich habe sie bereits 3 mal in größeren Mengen gemacht ( 3-faches Rezept ) und bin total begeistert! Allerdings mache ich sie nur mit zarten Haferflocken und lasse die reisflocken weg!! Ich bin gerade schon wieder dabei und es sind 3 große Backbleche in der Röhre! Da ich immer etwas unter Zeitdruck stehe, gebe ich die Masse auf Backpapier, lege Klarsichtfolie drauf , drücke sie etwas mit den Händen breit und rolle die Masse mit dem Nudelholz zu einer Platte aus ! Die Klarsichtfolie abziehen und zur Seite legen für das nächste Blech!! Dann mit einer Teigkarte in kleiner Stücke eindrücken, backen und kalt werden lassen !! Dann kann mann alles was noch zusammen hängt ganz leicht auseinander brechen!!( DIESER TIPP KAM VON MEINEM GERADE 7-jährigen ENKEL der diese Teilchen auch gerne mal knabbert ! ???????? Übrigens verweigert unser kleiner Wildfang wegen diesen Teilchen ALLE GEKAUFTEN HUNDEKEKSE !! So, mein Backofen ruft, die ersten beiden Bleche sind fertig!!
      Danke liebe Simone für dieses tolle Rezept ❤️

      1. Ich danke die für dein liebes Feedback. Der Tipp von deinem Enkel ist super. Da spart man sich eine Menge Arbeit.

  5. 5 Sterne
    mega, mein Hund liebt sie, er frisst nur noch die☺️❤️danke fürs Rezept

    1. Na super, ich backe sie auch viel für meinen kleinen Liebling

  6. Hab ich nach gebacken .Mein Hund nimmt keine anderen Leckereien mehr

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