Cashew – Plätzchen sind mehr als nur eine süße Leckerei – sie sind der Ausdruck von Genuss und dem Wunsch, etwas Besonderes zu teilen. Mit ihrem mild – nussigen Aroma, der knusprigen Konstistenz und der Vielfältigkeit in der Zubereitung haben sie sich einen festen Platz in der modernen Backwelt erobert.
Ob klassich mit Butter und Zucker, verfeinert mit Vanille oder kombiniert mit dunkler Schokolade – Cashew – Plätzchen bieten für jeden Geschmack etwas. Sie sind ideal für die Weihnachtszeit, als Geschenk aus der Küche oder einfach als liebevoll gebackene Begleiter zum Kaffee.
Schönste Zeit des Jahres
Wenn der Duft von frisch gebackenen Plätzchen durch die Küche zieht, beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres. Mürbeteigplätzchen gehören zu den Klassikern der Weihnachtsbäckerei – einfach, vielseitig und herrlich buttrig. Doch wer sagt, dass Klassiker nicht kreativ sein können? Mit Cashewkernen als Hauptzutat entstehen Plätzchen, die nicht nur knusprig und nussig schmecken, sondern auch geschmacklich ein Highlight sind. In meinem Beitrag tauchen wir in die Welt der Cashew – Plätzchen: von der Zutatenkunde über kreative Rezeptvarianten bis hin zu nachhaltigen Backtipps und Geschichten rund ums Plätzchenbacken.
Cashew trifft Klassiker
Wenn es draußen kälter wird, Kerzen Flackern und der Duft von Zimt und Vanille durch die Küche zieht, beginnt für die meisten die schönste Zeit des Jahres: die Plätzchensaison. Inmitten der Klassiker wie Vanillekipferl, Zimtsterne, Butterplätzchen und Ausstechplätzchen gibt es immer wieder neue Kreationen, die überraschen – und genau hier kommen Cashew – Plätzchen aus Mürbeteig in Spiel.
Cashewkerne sind längst mehr als ein Snack für zwischendurch. Mit ihrem mild – nussigen Aroma der zarten Konsistenz und dem feinen Buttergeschmack passen sie hervorragend in süße Backwaren. In Kombination mit Mürbeteig – dem Inbegriff von zartem, mürbem Genuss – entstehen Plätzchen, die auf der Zunge zergehen und geschmacklich neue Akzente setzen.
Doch was macht Mürbeteig eigentlich so besonders? Es ist die Einfachheit der Zutaten – Mehl, Butter, Zucker, eventuell ein Ei – und die Kunst, daraus einen Teig zu formen, der beim Backen seine typische bröslige, aber dennoch zarte Struktur entfaltet. Mürbeteig ist wandelbar, unkompliziert und bietet die perfekte Bühne für kreative Zutaten wie Cashewkerne, Gewürze und Fruchtaromen.
Cashew – die edle Nuss
Cashewkerne sind botanisch gesehen eigentlich keine echten Nüsse, sondern sie sind die Samen des Cashewapfels. Sie stammen urspünglich aus Brasilien, werden aber heute vor allem in Afrika, Indien und Vietnam angebaut. Der Geschmack ist mild, leicht buttrig und süßlich, eigentlich die perfekte Zutat für feine Gebäcke.
Welche Vorteile bieten die Cashewkerne:
- reich an ungesättigten Fettsäuren
- mildes Aroma, gut kombinierbar mit Vanille, Zimt oder anderen Zitrusfrüchten
- gute Quelle für Magnesium, Eisen und Zink
Varianten und kreative Ideen für Cashew – Plätzchen
Cashew – Zitronen – Plätzchen
Frisch, nussig, leicht herb – perfekt für den Adventskaffee
Zusätzliche Zutaten:
– Abrieb einer Zirone
– Zitronensaft
– Puderzucker
Tipp: Zitronenabrieb in den Teig verarbeiten und nach dem Backen mit einer Zitronenglasur bestreichen und mit gehackten Cashews bestreuen.
Ingwer – Cashew – Kekse
– 1 TL gemahlener Ingwer
– 1 Prise Muskat
Tipp: Kandierten Ingwer klein schneiden und als Topping verwenden.
Cashew – Schoko – Plätzchen
– Zartbitterschokolade gehackt
– etwas Kakaopulver im Teig
Tipp: Die Plätzchen nach dem Backen in geschmolzene Schokolade tauchen und mit Cashewstückchen bestreuen.
Cashew – Cranberry – Kekse
– getrocknete Cranberries gehackt
– Orangenabrieb
Tipp: Die Cranberries vorher in Orangensaft einweichen, das macht sie saftig und aromatisch. Eventuell weiße Schokolade als Glasur.
vegane und glutenfreie Varianten
Cashew – Plätzchen ganz ohne tierische Produkte – aber voller Geschmack
Ersatz – Zutaten:
– vegane Margarine statt Butter
– 1 EL Apfelmus statt Ei
Tipp: Mit Ahornsirup süßen für eine besondere Note.
glutenfreie Cashew – Plätzchen
Für alle, die auf Gluten verzichten – ohne Kompromisse beim Geschmack
Ersatz – Zutaten:
– Reismehl oder Buchweizenmehl statt Weizenmehl
– Flohsamenschalen für Bindung
Tipp: Den Teig gut kühlen, da glutenfreie Teige oft weicher sind.
Backtipps und Fehlervermeidung
Mürbeteig liebt Ruhe. Durch das Kühlen:
– wird die Butter wieder fest –> bessere Konsistenz
– der Teig lässt sich leichter ausrollen und die Plätzchen behalten ihre Form beim Backen.
Tipp: Mindestens 1 Stunde kühlen, besser noch über Nacht. Bei den glutenfreien Varianten sollte sogar mindestens 2 Stunden gekühlt werden.
Backzeit und Temperatur optimieren
Mürbeteigplätzchen sind empfindlich – zu lange backen werden sie hart, zu kurz bleiben sie zu weich. Ich empfehle daher eine Temperatur von 180 Grad Ober-/Unterhitze und eine Backzeit von ca. 15 min. Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind.
Geschmack verstärken
Kleine Tipps mit großer Wirkung sind zum Beispiel Zitronen – oder Limettenabrieb, dass bring dir Frische ins Plätzchen. Aber eine Prise Salz im Teig hebt die Süße.
Ist dein Teig zu trocken oder zu weich?</strong>
Ist er zu trocken, dann knete einfach etwas Milch oder Wasser ein. Ist er zu weich, dann gebe noch etwas Mehl hinzu oder kühle deinen Teig nochmals. Dabei solltest du zuerst kühlen, bevor du das Mehl hinzufügst – sonst wird dein Teig zu fest.
Damit deine Plätzchen nicht auf dem Backblech ankleben, verwende Backpapier. Die Plätzchen mit etwas Abstand aufs Blech legen und Teigreste immer entfernen, das verhindert das Anbrennen.
Dekoration und Verpackungsideen
Glasuren und Toppings
Es gibt verschiedene Varianten deine Cashew – Plätzchen aufzupeppen. Hier einige Ideen von mir:
Zuckerglasur – Einfach aus Puderzucker und Zitronensaft oder Wasser anrühren. Mit einem Pinsel auftragen oder in Linien spritzen.
Schokoglasur – Zartbitterschokolade klein hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Entweder die Plätzchen eintauchen oder damit verzieren. Weiße Schokolade sorgt auch für einen guten Kontrast.
Nuss- Topping – Gehackte Cashewkerne, Walnüsse oder Pistazien auf die Glasur streuen – für Crunch und Optik
Streusel oder Perlen – bunte Zuckerstreusel, Goldstaub odeer essbare Schoko- Perlen machen deine Plätzchen zum Hingucker.
Tipp: Glasur immer erst dann auftragen, wenn die Plätzchen vollständig abgekühlt sind.
Verpackungsideen für Geschenke
Wie wäre es mit Metall – oder Pappdosen mit weihnachtlichen Motiv, die legst du mit Seidenpapier aus und schichtest deine Plätzchen vorsichtig ein. Eine weitere Idee wären Zellophanbeutel. Mit einer Schleife und Etikett versehen sind sie ideal für kleine Mitbringsel. Aber auch in Einmachgläser lassen sich deine Plätzchen gut schichten. Dekoriert werden sie dann mit Stoffdeckel und Band. Für alle die, die viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, sind DIY – Kartonboxen zu empfehlen, Selbst gefaltete Schachteln aus Bastelkarton sind individuell und nachhaltig.
Eitketten und Anhänger mit handgeschriebenen Tags mit Rezeptnamen oder kleine Botschaften wie „Mit Liebe gebacken“ oder „Frohe Weihnachten“ finde ich auch was Schönes.
Familienrezepte und Erinnerungen daran
In vielen Familien ist das Plätzchenbacken ein festes Ritual – oft über Generationen hinweg. Großmütter geben ihre Rezepte weiter, Kinder stechen Formen aus und helfen beim Dekorieren, und der Duft von Butter, Vanille und Zimt erfüllt das Haus. Cashew – Plätzchen sind zwar eine moderne Variante, doch sie fügen sich wunderbar in diese Tradition ein: als neue Lieblingsorte, die gemeinsam entdeckt wird.
Cashewkerne sind weltweit beliebt – in Indien als Zutat für Süßspeisen, in Brasilien als Snack und in Afrika sogar als Bestandteil von Eintöpfen. Ihre Verwendung in Plätzchen ist besonders in Europa und Nordamerika verbreitet, wie sie als edle Alternative zu Mandeln und Haselnüsse gelten.
Viele Hobbybäcker teilen ihre Erfahrungen online – mit Fotos, Rezeptideen und persönlichen Geschichten. Cashew – Plätzchen sind dabei oft Teil von kreativen Backprojekten, etwa für Weihnachtsmärkte, Schulaktionen oder als Geschenk für Freunde. Ich habe Cashew – Plätzchen für meine Familie gebacken – sie waren begeistert!

Zubereitung und Zutatenkunde der Cashew – Plätzchen
Schritt für Schritt zum perfekten Genuss:
Bevor du mit dem eigentlichen Backen beginnst, lohnt es sich, die Zutaten zusammenzustellen und abzuwiegen. Das spart Zeit, sorgt für Übersicht und verhindert eventuelle Fehler.
Cashewkerne mahlen oder hacken – ich habe in meinem Teig gemahlene Cashewkerne verwendet. Das macht den Teig zart. Bei Verwendung einer Spitztülle ist dies auch vorteilhafter. Die Butter sollte in diesem Fall weich sein und nicht wie beim klassichen Mürbeteig kalt. Es soll ein Teig entstehen mit einer Konsistenz wie Spritzteig, nur ein wenig fester. Der Puderzucker sollte gesiebt weren, dann löst er sich besser auf und die Verarbeitung geht einfacher. In meinem Rezept verwende ich auch Eier. Diese kannst du aber auch durch Apfelmus ersetzen. Der Teig sollte nach der Verarbeitung aller Zutaten schön geschmeidig sein, Also weicher als Mürbeteig und dennoch stabil genug für Spritzgebäckformen.
Dabei wird die weiche Butter mit dem Puderzucker cremig gerührt, bis die Masse hell und luftig ist. Nun rührst du das Öl langsam ein, während du weiterrührst. Das Öl sorgt für Geschmeidigkeit und macht den Teig besonders zart. Bei mir kam noch Vanille hinzu, du kann aber auch noch Zitronenabrieb hinzufügen. Diese Aromen heben den Geschmack des Cashews und bringen Frische ins Gebäck. Gib nun die gemahlenen Cashews zur Buttermasse und verrühre alles gleichmäßig. Nun wird nur noch das gesiebte Mehl und eine Prise Salz hinzu gegeben. Jetz nur noch kurz unterrühren – der Teig sollte weich, aber nicht flüssig sein.
Tipp: Wenn der Teig zu fest ist, gib etwas Milch oder Sahne hinzu. Ist er zu weich, hilft etwas zusätzliches Mehl.
Formen – mit Spritzbeutel oder Gebäckpresse
Der Teig ist ideal für Spritzgebäckformen – ob klassich oder kreativ. Bei Verwendung von Spritzbeutel ist eine große Tülle für schöne Formen empfehlenswert. Fülle den Spritzbeutel nur mit kleinen Teigmengen, dass geht besser, als zu voll gefüllte Spritzbeutel. Alternativ geht bestimmt auch eine Gebäckpresse. Lege dein Backblech mit Backpapier aus und spritze dann deine Formen wie Streifen, Kringel etc. aufs Blech. Der Backofen sollte vorgeheizt werden. Währenddessen stelle das Backblech kühl. Die Plätzchen backst du dann für ca. 15 min bis sie leicht goldgelb sind, aber nicht zu dunkel. Nach dem Backen abkühlen lassen und dann nach Wunsch und Laune dekorieren. Beispiele für Glasuren und Topping habe ich im meinem Beitrag bereits weiter oben geschrieben.
Lagerung und Haltbarkeit
Cashew – Plätzchen sind etwa 3 bis 4 Wochen haltbar – wenn du sie richtig lagerst. Zum Beispiel in Dosen mit Backpapier zwischen den Lagen sollten sie kühl und trocken gelagert werden – nicht aber im Kühlschrank.
Willst du sie mit anderen Plätzchen aufbewahren, dann versuche die Plätzchen mit intensiven Zutaten getrennt zu lagern.
Cashew – Plätzchen sind einfach gemacht und lassen sich vielseitig verfeinert. Sie sind perfekt zum Verschenken oder Selbstgenießen. Mit gemahlenen Cashews, Butter und Öl entsteht ein Teig, der sich wunderbar formen lässt.
Jetzt heißt es: Backofen an, Plätzchendose füllen und den Genuss teilen. Viel Freunde beim Nachbacken!

Cashew - Plätzchen mit Butter und Öl - zart, nussig, unwiderstehlich
Kochutensilien
- Backblech
- ev. Kaffeemühle zum Mahlen der Cashewkerne
- Spritzbeutel mit großer Spritztülle
Zutaten
- 180 g Butter weich
- 60 ml Öl (Rapsöl)
- 1 Pck Vanillezucker
- 10 g Backpulver
- 100 g Puderzucker
- 2 Eier
- 420 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 200 g Cashewkerne gemahlen
Anleitungen
- Weiche Butter mit Puderzucker und Vanillezucker cremig aufschlagen. Öl langsam unter Weiterrühren zugeben. Eier einzeln hinzugeben und weiterschlagen bis sich alles gut verbunden hat. Gemahlene Cashew einfüllen und weiterrühren. Mehl und Backpulver mischen. Mehl und Salz einarbeiten - Teig sollte weich, aber spritzfähig sein. Sollte der Teig zu fest sein etwas Milch hinzugeben.180 g Butter weich, 60 ml Öl (Rapsöl), 1 Pck Vanillezucker, 10 g Backpulver, 100 g Puderzucker, 2 Eier, 420 g Mehl, 1 Prise Salz, 200 g Cashewkerne gemahlen
- Mit Spritzbeutel oder Gebäckpresse Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Fülle den Spritzbeutel nur mit kleinen Teigmengen, dann lässt sich das Gebäck besser spritzen.
- Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen Backblach kühl stellen. Ca 15 bis 16 min goldgelb backen.Abkühlen lassen und nach Belieben dekorieren.


Sind mal was anderes, sehr lecker. Versuche es beim nächsten Mal mit Mandeln.