Streuseltaler mit Johannisbeeren selber machen geht mit diesem Rezept ganz einfach. Die leckeren Streuseltaler zubereitet aus einem Gemisch aus Hefeteig und Mürbeteig sind saftig und schmecken lecker! Der Hefe- Mürbeteig, die cremige Quarkfüllung, die leicht säuerlichen Johannisbeeren und eine richtig dicke Schicht Butterstreusel: Diese Streuseltaler schmecken wie vom Bäcker!
Letzte Woche habe ich beim Bäcker Streuseltaler gesehen und so habe ich gedacht, das ich das auch gut mit den Johannisbeeren backen kann, denn davon hatte ich eine Menge. Ich habe als Boden einen Hefeteig genommen. Und da es draußen richtig warm ist, ist mein Hefeteig auch wunderbar aufgegangen. Auf die Johannisbeeren kam ein ganz normaler Streusel Teig. So zubereitet schmecken mir die Streuseltaler am besten. Anstelle von Johannisbeeren kannst du auch auch Früchte nehmen, wie wäre es zum Bespiel mit Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren. Auch mit Äpfel schmecken sie sehr lecker – Apfel – Streuseltaler – mit Quark-Öl-Teig
Kombination von süß und säuerlich – einfach lecker Streuseltaler mit Johannisbeeren
Ich liebe diese kleinen säuerlichen Beeren, in Kombination mit Süßem finde ich genial.
Die Beeren können in so vielen Leckereien zum Einsatz kommen, ob in Muffins, in Rührkuchen oder einfach nur als Fruchteinlage in Torten..
Bei mir sind sie auf den Streuseltaler gelandet. Bis auf den Hefeteig, der doch einige Zeit zum Ruhen benötigt, sind die Teilchen easy und schnell zubereitet.
Der Teig besteht dabei aus einem sogenannten Zwillingsteig. Es werden also Hefe- und Mürbeteig hergestellt und dann miteinander vermengt. Die Quarkcreme und die Johannisbeeren sorgen für die Saftigkeit und dann noch die knusprigen Butterstreusel, ich sag euch ein Gaumenschmaus. Sie schmecken wir vom Bäcker.
Johannisbeeren – sehr vitaminreich
Johannisbeeren liefern sehr viel Vitamin C. Auch ihr Gehalt an Mineralstoffen, Ballaststoffen und Fruchtsäuren ist nicht zu verachten. Eine kleine Portion reicht bereits aus, um den täglichen Bedarf an Vitamin C zu decken.
Johannisbeeren haben von Juni bis August Saison. Dann schmecken sie besonders lecker in Kuchen und Torten aber auch im Dessert, auf Eis oder im Sekt. Bei mir im Garten habe ich drei verschiedene Sorten von Johannisbeeren. Dieses Jahr war mal wieder die Ernte sehr gut, daher sind mehrere Portionen in die Gefriertruhe gelandet. Dafür sind sie bestens geeignet.
Süße Beeren kann im Grunde jeder. Aber Johannisbeeren? Die bringen mit ihrer feinen Säure das gewisse Etwas. Sie tanzen geschmacklich Samba auf Deiner Zunge, besonders in Kombination mit süßen Streuseln und einem Hauch Puderzuckerguss. Perfekt für alle, die süße Teilchen mit Charakter und 100 % Geschmack mögen.

Streuseltaler mit Johannisbeeren – lieber selber backen als kaufen
Selbstgebacken schmeckt meist immer besser. Frisch aus dem Ofen sind die süßen Teilchen aus Hefe- und Mürbeteigteig gefüllt mit einer leckeren Quarkfüllung besonders lecker. Die Zubereitung der Streuseltaler mit Johannisbeeren und Quark ist auch gar nicht schwer, wie das Rezept unten beweist. Du brauchst nur etwas Zeit, weil der Hefeteig nun mal seine Ruhe- und Gehzeit braucht. Aber danach könnt ihr die fertigen Teilchen noch lauwarm und ganz frisch genießen. Aber noch besser schmecken sie mit einem Guss aus Puderzucker und Sahne.
Wenn du die selbstgebackenen Streuseltaler mal probiert hast, wirst du bestimmt nie wieder welche kaufen wollen. Also uns schmecken sie sogar noch besser als die Streuseltaler vom Bäcker.
Wenn du selbst backst, weißt du, welche Zutaten du im Rezept verwendest, und kannst auf unnötige Zusatzstoffe getrost verzichten.
Streuseltaler – einfache Zubereitung
Hefeteig ist an sich gar nicht schwer und mit meinen untenstehenden Tipps gelingt er dir gewiss. Achte immer darauf, dass die Flüssigkeiten wie Milch oder Wasser nie zu warm sind aber auch nicht zu kalt. Sie sollten zimmerwarm sein, dann haben sie auch die richtige Temperatur. Wenn der Teig zubereitet ist und ruht, könnt Ihr den Mürbeteig und die Quarkcreme anrühren. Ihr könnt aber auch einen Pudding zubereiten. Für die Quarkfüllung müsst ihr nur die Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und alles gut verrühren. Das Ei habe ich vorher etwas verquirlt. Anstelle des Puddingpulver könnt ihr auch Speisestärke und Vanille nehmen.
Der Mürbeteig ist auch fix zubereitet. Einfach die Zutaten verkneten, aber nicht zu lange kneten. Und das gleiche machst du mit den Zutaten für den Streuselteig. Die Streusel werden auseinander gezupft und großzügig auf die Hefestücke gelegt. Am Rand die Streusel vorsichtig andrücken, sie sollen dort den Hefeteig ganz bedecken. Dann nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen.
Sind sie fertig gebacken, noch mit Guss dekorieren. Für den Guss den Puderzucker mit 3-4 EL heißem Wasser und dem Zitronensaft verrühren. Den Guss in eine kleine Tüte einfüllen, eine winzig kleine Ecke abschneiden und Streifen auf die Streuseltaler ziehen.

Hefeteig- für viele Hobbybäcker ein Angstgegner | das muss nicht sein
Hefeteig muss kein Angstgegner sein. Damit die Hefe ihre volle Wirkung entfalten kann, sollten die Zutaten immer zimmerwarm sein. Milch oder Wasser sollten handwarm, also etwa 37°C sein, weil dann dein Hefeteig mit Wärme und Geduld locker und fluffig wird. Weiter sollte ein luftig leckerer Hefeteig mindestens 30 min abgedeckt gehen. Die beste Temperatur liegt zwischen 22-32 °C. Wenn die Temperatur 45 °C überschreitet, ist es zu warm und die Hefe verabschiedet sich und geht nicht auf. In der Regel sollte daher ein Hefeteig an einem Ort mit gleichbleibender Temperatur gehen, ganz ohne Zugluft.
Gib dem Teig genug Zeit!
Neben dem richtigen warmen Ort ist auch die Gehzeit sehr wichtig für deinen Hefeteig. Wie lange das dauert, hängt von der Temperatur ab. In der Regel sind es ca. 45 – 60 Minuten.
Hat sich dein Hefeteig deutlich verdoppelt, dann ist er bereit für die Weiterverarbeitung.
Streuseltaler mit Johannisbeeren backen: Tipps und Tricks
- Statt Frischhefe kannst du auch Trockenhefe für den Teig nehmen. Für das Rezept hier unten brauchst du dann 7 g davon.
- Wichtig ist, dass für den Hefeteig Milch lauwarm und die restlichen Zutaten zimmerwarm sind.
- Wärme am besten deine Knetschüssel etwas vor, damit sie nicht zu kalt ist
Knete den Hefeteig unbedingt gründlich durch, er sollte schön geschmeidig sein - Um zu Vermeiden, dass der Teig beim Kneten hochklettert, fette ich die Knethaken im oberen Drittel etwas ein.
- Die Zuckermenge für den Quark kannst du nach Geschmack anpassen.
- Ich habe 12 große Streuseltaler aus dem Teig zubereitet. Stattdessen kannst du mehr und dafür kleinere Gebäckstücke machen.
Genieße die frisch gebackenen Streuseltaler mit einer Tasse Kaffee oder Tee zum Nachtisch. Aber auch zum Frühstück sind sie perfekt für den Start in den Tag.
Am besten schmecken die selbstgemachten Streuseltaler mit Johannisbeeren am Tag der Zubereitung. Bewahre das übrig gebliebene Gebäck luftdicht verpackt an einem kühlen Ort, aber nicht im Kühlschrank auf und verzehre sie in den nächsten paar Tagen.
Johannisbeer-Streuseltaler fehlen hinter fast keiner guten Bäckertheke bei uns in der Region. Besonders meine Familie mag die gelungene Kombination aus süß und sauer. Die Herstellung der Taler benötigt etwas Zeit, daher am besten schon vormittags backen, wenn sie nachmittags zum Kaffee gegessen werden wollen. Am besten schmecken die Taler natürlich, wenn sie noch ein kleines bisschen warm sind.
Hast du deine Streuseltaler mit Johannisbeeren nach diesem Rezept gebacken? Dann würde ich mich auf dein Ergebnis, deine Sternen-Bewertung und vielliecht auch deinen Kommentar hier weiter unten sehr freuen!

Streuseltaler mit Johannisbeeren
Kochutensilien
- Backblech
- Schüssel
Zutaten
Hefeteig
- 300 g Mehl
- 50 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 125 ml Milch lauwarm
- 2 Pck Trockenhefe oder 1 Würfel frische Hefe
- 40 g Butter
- 1 Ei
Mürbeteig
- 250 g Mehl
- 160 g Butter
- 80 g Puderzucker
- 1 TL Vanillepulver
- 1 Eigelb
Quarkfüllung
- 300 g Magerquark
- 100 g Mascarpone
- 80 g Zucker
- 1 TL Vanillepulver
- 1 Ei
- 1 Pck Puddingpulver Vanille oder 40 g Speisestärke
Streusel
- 250 g Mehl
- 120 g Zucker
- 150 g Butter
- 1 TL Vanillepulver
Belag
- 250 g Johannisbeeren
Anleitungen
- Für den Hefeteig -Vorteig – Mehl, Salz und Zucker mischen. In die leicht erwärmte Milch die Hefe einrühren. Mehl in eine warme Rührschüssel geben, eine Mulde drücken und die Hefemischung einfüllen. Mit etwas Mehl bedecken und mit Frischhaltefolie abgedeckt ca 15 min an einem warmen Ort ruhen lassen.300 g Mehl, 50 g Zucker, 1 Prise Salz, 125 ml Milch lauwarm, 2 Pck Trockenhefe oder 1 Würfel frische Hefe
- Inzwischen für den Mürbeteig Mehl, Vanillepulver und den gesiebten Puderzucker vermischen. Butter in Stückchen und das Eigelb hinzugeben und alles miteinander verkneten. In Frischhaltefolie eingewickelt für ca 30 min in den Kühlschrank geben.250 g Mehl, 160 g Butter, 80 g Puderzucker, 1 TL Vanillepulver, 1 Eigelb
- Zu den fertigen Vorteig Butter und Ei geben und in der Küchenmaschine einige Minuten kneten lassen. Dann mit Frischhaltefolie zugedeckt ca. 50 min an einem warmen und zugfreien Ort gehen lassen. Achte darauf, dass der Teig nicht zu lange geknetet wird, sonst lässt die Triebkraft der Hefe nach.40 g Butter, 1 Ei
- Für die Quarkfüllung verrühre alle Zutaten. Das Ei würde ich vorher etwas verquirlen.Johannisbeeren waschen und von den Stielen entfernen. Beiseite stellen.300 g Magerquark, 100 g Mascarpone, 80 g Zucker, 1 TL Vanillepulver, 1 Ei, 1 Pck Puddingpulver Vanille oder 40 g Speisestärke, 250 g Johannisbeeren
- Für die Streusel ebenfalls alle Zutaten miteinander verkneten bis ein krümeliger Teig entsteht.250 g Mehl, 120 g Zucker, 150 g Butter, 1 TL Vanillepulver
- Wenn sich der Hefeteig verdoppelt hat, den Mürbeteig mit dem Hefeteig verkneten. 12 Teile (ca á 90 g) schneiden, rund formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit Abstand 6 Stück verteilen. Mit der Hand flach drücken, dann ca. 1 1/2 EL Quark und ein paar Johannisbeeren auf die Taler geben. Die Streusel darauf verteilen. Am Rand die Streusel vorsichtig andrücken. Nochmals für ca. 20 min gehen lassen. Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.Dann ca. 25 bis 30 min backen und abkühlen lassen. Mit Zuckerguss aus Puderzucker und süßer Sahne oder Milch verzieren.
So gelingt dir dein Hefeteig
Was ist besser, Trockenhefe oder frische Hefe:
Mit beiden Hefeformen kannst du einen locker-luftigen Hefeteig zubereiten. Es gibt nur Unterschiede bei der Zubereitung des Teiges. Trockenhefe mischst du direkt unter das Mehl, verknetest sie mit den anderen Zutaten und lässt den Teig anschließend zum ersten Mal gehen.
Steht im Rezept 1 Würfel frische Hefe, dann entspricht es zwei Tütchen Trockenhefe. 1 Würfel frische Hefe nimmt man auf 1000 g Mehl.
Ich bin eher ein Fan von frische Hefe. Es ist zu beachten, dass du sie im Kühlschrank lagerst. Frische Hefe ist auch nicht so lange haltbar. Kaufe sie also, erst wenn du sie benötigst.
Damit dein Hefeteig fluffig wird und richtig gut aufgeht, stelle ihn zum Ruhen an einen warmen Ort. Ich denke ihn mit Frischhaltefolie ab, um sicher zu gehen, dass er keinen Zug abbekommt, denn dies mag er gar nicht.
Bei Hefeteig ist Geduld angesagt, denn der Teig braucht viel Zeit zum Ruhen. Lass deinen Hefeteig unbedingt zweimal gehen. Nach dem ersten Gehen knetest du ihn nochmal von Hand durch und kannst deine köstliche Backkreation mit Zutaten deiner Wahl verfeinern. Lasse den Teig abgedeckt ein weiteres Mal für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen und schiebe ihn dann in den vorgeheizten Backofen.
Wenn dein Hefeteig nicht richtig aufgeht, kann das verschiedene Gründe haben: Die frische Hefe war zu alt, die Zutaten zu heiß oder es war ihm beim Gehen zu kalt. Um zu prüfen, ob die Hefe frisch ist und dein Hefeteig auch gut aufgeht, bereite ich mich einen Vorteig zu. Bilden sich kleine Bläschen, dann kannst du sicher sein, dass er gut aufgeht.
Um zu Vermeiden, dass der Teig beim Kneten hochklettert, fette ich die Knethaken im oberen Drittel etwas ein.
Fertig gebackene Hefeteigteilchen lassen sich sehr gut einfrieren und später bei Zimmertemperatur auftauen. Gebe sie dafür bei Backtemperatur des Ursprungrezeptes kurz in den Backofen.
Aber auch ungebackenen Hefeteig kann man übrigens auch einfrieren, dann hält er sich 7–8 Monate. Dabei ist zu beachten, dass der Teig vor dem Einfrieren nicht gehen sollte. Knete den Teig, forme ihn zu einer Kugel, bestäube ihn mit Mehl, wickele ihn in Frischhaltefolie ein, gib ihn dann in einen Gefrierbeutel und anschließend in den Gefrierschrank. Wenn du dann deinen Teig weiterverarbeiten möchtest, lasse ihn eingepackt am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen und dann wie gewohnt aufgehen.



Nachgebacken und sind gelungen. Schmecken auch an den nächsten Tagen.